Themenhighlight
Der Stuttgarter Finanzprofi Frank Benz sieht drei Kräfte hinter dem aktuellen Börsengewitter. Geopolitik treibt den Ölpreis und verschärft die Inflationsgefahr. Zugleich entscheidet die Fed über ihren Zinskurs. Künstliche Intelligenz muss ihre Wirtschaftlichkeit erst beweisen. Benz warnt vor künstlich erzeugter Nachfrage durch Quersubventionen. "Baue ich mir meine eigene Nachfrage?" Viele Unternehmen kennen ihre laufenden KI-Kosten noch nicht. SAP begrenzt diese Ausgaben bereits mit einem dreistufigen Modell. "Energiemärkte signalisieren einen Schock. Aktienmärkte sagen: Uns geht es noch gut." Bei SpaceX überwiegt für Benz bislang die visionäre Geschichte. Klassische Kennzahlen rechtfertigen noch kein langfristiges Engagement. "Für ein seriöses Investment ist es zu früh." Anleger müssen Handelbarkeit sowie schnelle Ein- und Ausstiege prüfen. Benz setzt auf werthaltige Unternehmen mit langer Erfolgsgeschichte. Breite Streuung begrenzt Rückschläge und vermeidet gefährliche Klumpenrisiken. "Es bleibt bei Diversifikation und Langfristigkeit für Investitionen am Aktienmarkt."
Besprochene Wertpapiere:
| WKN | Bezeichnung | ISIN | |
|---|---|---|---|
| A42D4F | SPACEX Space Exploration Technologies | US84615Q1031 |