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Uwe Eilers (FV) bewertet Investitionen in Künstliche Intelligenz für Unternehmen als notwendig, sieht die aktuellen Bewertungen vieler KI-Aktien jedoch kritisch. Er vergleicht die Entwicklung mit früheren Übertreibungen aus der Dotcom- und Wasserstoffblase. "Die Bewertung von jeder Firma im Bereich KI ist meines Erachtens in eine Höhe getrieben worden, die nicht mehr gerechtfertigt ist." Große Technologiekonzerne investierten Milliardenbeträge, doch Eilers bezweifelt, dass sich diese Ausgaben vollständig refinanzieren lassen. Er erwartet, dass sich am Ende nur wenige Anbieter durchsetzen. Für Unternehmen bleibe KI dennoch unverzichtbar, um Prozesse zu beschleunigen und Marktanteile zu gewinnen. "KI ist ein Tool, was uns hilft, aber es ersetzt nicht den Menschen." Bei der Inflation sieht Eilers steigende Energie- und Transportkosten als zentrale Treiber. Hohe Zinsen dürften deshalb länger bestehen bleiben. Europa leide zusätzlich unter Bürokratie und schwachen Investitionsanreizen. Anlegern empfiehlt er Geduld. "Im Tech-Bereich sollte man eher auf deutliche Rücksetzer warten." Besonders vorsichtig blickt er auf aktuelle SpaceX-Angebote für Privatanleger.