Vorstandsinterview
Amadeus Fire CEO Robert von Wülfing beschreibt 2025 als "das härteste Jahr der Branche". Ein langer Abschwung bremst Entscheidungen. Unternehmen investieren kaum noch in Personal oder Weiterbildung. Gleichzeitig wechseln weniger Menschen den Job. "Die Zurückhaltung spüren wir deutlich", sagt der CEO. Umsatz und Ergebnis brechen ein, unter dem Strich entsteht ein Verlust. Die Dividende entfällt konsequent. Dennoch behauptet sich Amadeus Fire im Wettbewerb. "Wir bleiben auch im schwierigen Umfeld profitabel", betont von Wülfing. In der Personaldienstleistung sieht er einen Boden erreicht. Der Weiterbildungsbereich zeigt erste Erholungstendenzen. Vor allem staatlich geförderte Qualifizierung gewinnt an Dynamik. Zudem steigt der Bedarf durch neue Technologien wie künstliche Intelligenz. Für 2026 erwartet der Vorstand steigende Ergebnisse. "Das Umfeld bleibt schwierig, aber wir werden besser", so von Wülfing.
Fazit: Amadeus Fire kämpft erfolgreich durch die Krise und setzt auf bessere Ergebnisse 2026.
Besprochene Wertpapiere:
| WKN | Bezeichnung | ISIN | |
|---|---|---|---|
| 509310 | AMADEUS FIRE AG | DE0005093108 |