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Peter Heinrich spricht mit Mirco Recksiek, Gründer von Bitcoin2Go, über den Krypto-Markt nach dem "Trump-Hype". Sein Befund: In den USA ist zwar etwas in Bewegung, profitiert haben aber vor allem Trump und seine Familie, samt Meme-Coins, die inzwischen deutlich gefallen sind. Für Bitcoin sieht Recksiek trotzdem eine bessere Ausgangslage, nur: Der Reifeprozess dauert. Der Realitätscheck zu Gold und Silber: aktuell kaum eine Korrelation. Bitcoin ist damit weder als "digitales Gold" wahrgenommen noch ein klassisches Risiko-Asset. Ein Wertspeicher wird Bitcoin nur, wenn Menschen es so akzeptieren. Gold brauchte dafür Jahrtausende, Bitcoin erst 17 Jahre. Zur Nachfrage: ETFs senden ein Signal, doch Kleinanleger bleiben aus. Viel kommt von Hebel-Tradern. Seine Trennung: Bitcoin als begrenztes Geld-Asset, Tokens oft nur ein "Anteilgefühl". Das Big Picture bleibt makro: wachsende Geldmenge, Inflation und der schleichende Wertverlust von Fiat-Währungen.