Expertenmeinung
Thomas Timmermann sieht Davos als politische Bühne für Donald Trump. Offene Konfrontationen erwartet er nicht. Investoren und CEOs hielten sich bewusst zurück. Kritik bleibe aus Angst vor Konsequenzen aus. Für die Kapitalmärkte sei die Grönland-Debatte zweitrangig. Entscheidend werde, ob politische Konflikte eskalieren und Zölle zurückkehren. "Disruptiv wird es erst bei echten Handelskonflikten." Größere Bedeutung misst Timmermann den steigenden Zinsen in Japan bei. Der Yen-Finanzierungstrade verliere an Attraktivität. "Japan verändert sich fundamental in der Wahrnehmung der Märkte." Steigende Renditen beeinflussten globale Kapitalströme und wirkten bis in die USA. Hohe langfristige US-Zinsen träfen direkt die Wähler. "Über fünf Prozent bei 30-jährigen US-Zinsen schmerzt den Konsumenten." Technisch bleiben die Märkte im Aufwärtstrend. Europa zeigt relative Stärke, die USA Schwäche. Rücksetzer wertet Timmermann als gesunde Konsolidierung. Im TimmInvest Europa Plus Fonds agiert das Team defensiv. Die Aktienquote liegt bei rund 40 %. Absicherungen und Optionsstrategien stabilisieren das Portfolio. "Volatilität ist für uns Arbeitsgrundlage."
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Besprochene Wertpapiere:
| WKN | Bezeichnung | ISIN | |
|---|---|---|---|
| A3DQ2V | Timminvest Europa Plus AK I | DE000A3DQ2V1 | |
| A2QCXX | Timminvest Europa Plus AK P | DE000A2QCXX0 |